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09.11.2016

Aktuelle Informationen aus dem Umweltbereich

Der Wacholderprachtkäfer ist für einen gewissen Anteil der Schadensfälle an Thujen verantwortlich. Er ist bei uns heimisch und wurde nicht mit der Thuja eingeschleppt. An seiner natürlichen Wirtspflanze, dem Wacholder ist er verbreitet, aber selten. In Deutschland steht der Käfer sogar auf der roten Liste. Er ist aus Südeuropa eingewandert und breitet sich derzeit  - begünstigt durch den Klimawandel - in Baden-Württemberg aus. Mittlerweile befällt der Käfer neben den verwandten Sträuchern und Gehölzen wie zum Beispiel Thuja-Arten auch Scheinzypressen und verursacht regional beträchtliche Schäden.


Thujensterben durch den Wacholderprachtkäfer

Der Wacholderprachtkäfer ruft durch die Fraßgänge seiner "kochlöffelförmigen" Larven ein charakteristisches Schadbild hervor: in ansonsten gesund aussehenden Thujen werden stets zuerst nur einzelne Zweige braun und nicht die gesamte Pflanze. Typisch ist auch, dass sich die Symptome schnell ausbreiten. Bevorzugt werden bereits kränkelnde und geschwächte Pflanzen befallen.
Nach der Überwinterung als Larve erfolgt die Verpuppung im nächsten Frühjahr. Im Frühsommer schlüpft der erwachsene Prachtkäfer. Die vier bis fünf Millimeter großen ovalen Ausflugslöcher der Käfer weisen auf einen Befall hin.
Die metallisch grün schimmernden Wacholderprachtkäfer haben an Brustschild und Flügeldecken stahlblaue Flecken und werden etwa 6-12 Millimeter lang.

Da der Wacholderprachtkäfer geschützt ist, dürfen keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden! Stark befallene Pflanzenteile (Äste, Zweige) können tief ausgeschnitten werden - oder man lässt alles wie es ist: immerhin handelt es sich um einen sehr schönen, bislang seltenen Käfer. Ein vorbeugendes Vermeiden von schlechten Wuchsbedingungen (Trockenheit, Salz, Schatten, Konkurrenz) für die Gehölze fördert deren Vitalität und vermindert dadurch das Befallsrisiko.
Eine Alternative sind Hecken aus heimischen Gehölzen. Sie sind optisch abwechslungsreich und bieten zahlreichen Tieren Lebensraum und Nahrung.

Quelle: Wikipedia