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06.06.2019

Umsetzung eines Quartierskonzeptes in Würmersheim

 

KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“


Zur Erreichung der politischen Klimaschutzziele bis 2030 bzw. 2050 sind dringend weitere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Gemeinde Durmersheim inkl. dem Ortsteil Würmersheim erforderlich.


Mit dem KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ wird derzeit durch die Gemeinde Durmersheim in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro RBS wave GmbH ein integriertes energetisches Quartierskonzept zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur - insbesondere zur zukünftigen Wärmeversorgung - entwickelt.

 

Ziel des Konzeptes ist, dass konkrete Maßnahmen im Anschluss auch tatsächlich umgesetzt werden.


Das Quartierskonzept soll aufzeigen, welche technischen Möglichkeiten es dazu gibt und ob diese auch wirtschaftlich umsetzbar sind. Dabei muss viel berücksichtigt werden: Gebäudetypen und deren Energieverbrauch, Sanierungszustand, Mobilität sowie Potenziale für erneuerbare Energien fließen deshalb in das Konzept ein. So kommt die Untersuchung schließlich zu einer Auflistung, welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden können, um kurz-, mittel- und langfristig Brennstoff einzusparen und CO2-Emissionen Vorort zu reduzieren.


Untersucht wird unter anderem die Erweiterung des bestehenden Nahwärmenetzes in den Wohngebieten Tiefgestade II und III in Richtung Ortszentrum Würmersheim.

Durch den Anschluss der kommunalen Gebäude Schule, Turnhalle, Gemeindezentrum, Kindergarten sowie weiterer Privatgebäude ergeben sich Optimierungspotenziale für das Bestandsnetz.


Alternativ wird der Aufbau eines effizienten Nahwärmeverbunds im Ortszentrum Würmersheim inklusive neuer Heizzentrale analysiert. Als Wärmeerzeuger kommen zum Beispiel ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk (kurz BHKW) oder auch eine Holzfeuerungsanlage mit neuester Filtertechnologie in Frage. Vorteil für die Anwohner: gesetzliche Vorgaben im Sanierungsfall sind durch den Anschluss an ein Nahwärmenetz einfach zu erfüllen.

 

Um eine detaillierte Datenbasis zu schaffen und um herauszufinden, wer prinzipielles Interesse am Anschluss an eine Verbundlösung hat, ist in den nächsten Wochen eine Fragebogenaktion geplant.