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Spargellexikon

FAQ rund um den Spargel


Wie lange dauert die Spargelzeit?

Die Spargelzeit dauert von Mitte April – bei der GehrerSpargelwelt von ca. 20. März (so frühzeitig durch die Sonnentunnel) – bis ca. 24. Juni, da zu diesem traditionellen Zeitpunkt des Ernteschlusses (Sonnwend) die Tage wieder kürzer werden. Der Spargel benötigt ausreichend Zeit, um Nährstoffe zu sammeln für die nächste Ernte, deshalb hat sich dieser Tag als Stichtag durchgesetzt.


  

Woran erkennt man frischen Spargel?

An der feuchten Schale, dem geschlossenen Kopf. Frische, gerade Stangen sind prall und brechen, wenn man sie biegt. Beim Aneinanderreiben „quietschen“ sie.
Die Schnittflächen müssen glatt sein und beim Eindrücken Saft geben.



Wie lange sollte der Spargel gekocht werden?
Je nach Dicke der Stangen 10 bis 15 Minuten. Die Spargelstangen sollen noch einen leichten Biss haben.



Wie kocht man Spargel am Besten – stehend oder liegend?

Spargel kann liegend oder stehend gegart werden, Gourmets garen ihn stehend. Es gibt Spezialtöpfe, in denen der Spargel in einem Siebeinsatz senkrecht gegart wird. Die zarten Spitzen garen bei geschlossenem Topf im Dampf.



Darf ich gekochten Spargel wieder aufwärmen?

Da Spargel zu den nitratarmen Gemüsesorten gehört, kann Spargel nach dem Kochen problemlos wieder aufgewärmt werden.



Wie viel Spargel braucht man pro Person?

ca. 500 g Spargel



Warum ist mancher Spargel bitter?
Bitterstoffe in der Spargelstange sind normal. Asparasaponin ist verantwortlich für den bitteren Geschmack. Durch das Kochen werden die Bitterstoffe herausgelöst. Witterungsschwankungen – plötzlicher Kälteeinbruch und rasch darauffolgende Hitze – können Ursache sein, dass vereinzelte Stangen nach vorgegebener Kochzeit noch leicht bitter sind.



Wie schält man Spargel richtig?
Spargelstangen werden immer vom Kopf zum Schnittende hin geschält. Dazu mit einem scharfen Küchenmesser oder mit einem Spargelschäler 1 bis 2 cm unterhalb des Kopfes ansetzen, zunächst dünner – zum Ende hin dicker schälen.



Wie lange kann ich Spargel im Kühlschrank aufbewahren?
Ungeschälter Spargel lässt sich im Gemüsefach des Kühlschrankes bis zu 4 Tagen frisch halten, wenn er in ein feuchtes Tuch eingeschlagen ist.



Eignet sich Spargel zum Einfrieren?
Spargel waschen, schälen und in einem entsprechenden Gefäß bzw. Gefrierbeutel einfrieren, Haltbarkeit 5 bis 7 Monate.



Wie kocht man gefrorenen Spargel richtig?
Gefrorenen Spargel geben Sie direkt aus dem Gefrierschrank in das kochende Wasser. Die Garzeit verkürzt sich durch diese Konservierungsart wesentlich. Je nach Dicke der Stangen beträgt die Kochzeit 5 bis 10 Minuten.



Ist der Geschmack des Spargels in den verschiedenen Sortierungen gleich?
Ja, denn der Geschmack hängt hauptsächlich von der Frische des Spargels ab. Je frischer, desto besser ist der Geschmack.



Ist Spargel eine Pflanze, die man Jahr für Jahr setzt, oder drücke ich einen Samen in die Erde?
Spargel wird nicht jedes Jahr neu gepflanzt, sondern ist eine mehrjährige Staude. Spargelpflanzen können im Erwerbsanbau – je nach Boden und Sorte – etwa 10 Jahre beerntet werden. Die Spargelstangen sind eigentlich die Sprosse der Pflanze. Im Laufe der Jahre werden die Stangen dünner, bis sich die Ernte nicht mehr lohnt. Die Spargelpflanzen kann man aus den Samen der weiblichen Spargelpflanzen ziehen. Spargelanbauer kaufen aber nahezu immer fertig vorgezogene Wurzelstöcke in größerer Stückzahl, die bei der Anlage eines neuen Spargelfeldes im Frühjahr gepflanzt werden.



Kann Spargel auch roh gegessen werden?
Obwohl die meisten Menschen gekochten Spargel bevorzugen, ist es natürlich auch möglich, rohen Spargel zu essen. Allerdings muss bei ungekochtem Spargel auf das zumeist gewünschte Spargelaroma verzichtet werden. Die im Spargel enthaltene Asparaginsäure entfaltet nämlich erst durch das Kochen ihren typischen Geschmack.



Was ist der Unterschied zwischen weißem Spargel und Grünspargel?
Im Gegensatz zum weißen oder violetten „Bleichspargel“ wächst Grünspargel über der Erde, ist also bei der Ernte nicht mit Boden bedeckt. Daher genießt er das Sonnenlicht und wird schließlich grün (Chlorophyll). Von den Inhaltsstoffen her übertrifft er den weißen Spargel. Durch das Chlorophyll enthält er nämlich mehr Vitamin C und Karotin. Grünspargel hat einen etwas anderen Geschmack (etwas herzhafter) und muss fast nicht geschält werden (nur ganz unten). Zudem ist die Kochzeit beim grünen Spargel deutlich kürzer. Grünspargel eignet sich für fast alle Gerichte, die für weißen Spargel gelten.



Was sind die wichtigsten Anbaugebiete in Deutschland?
Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.


  

Deckt das Angebot die Nachfrage?
Die Nachfrage ist größer als das heimische Angebot. Deutschland importiert deshalb 40 % seines Spargelkonsums aus Frankreich, Italien, Holland, Israel, Spanien und Ungarn.



Weiterführende Links
www.spargelseiten.de
www.spargeltreff.de
www.spargel.net

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