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09.11.2018

Ausstellungen des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Rathaus Durmersheim

 

Gleich zwei Ausstellungen des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. werden Mitte November im Rathaus Durmersheim zu sehen sein.

 

Der sich als humanitäre Organisation im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen, widmende Volksbund, unterstützt weiterhin die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.


Mit der Ausstellung "Workuta - zur Geschichte eines sowjetischen Straflagers" zeigt der Volksbund im Bürgersaal des Rathauses exemplarisch eine aus verstreuten Quellen und Zeitzeugenberichten Gesamtdarstellung über das Leben und Leiden in einem Straflager, wie es auch heute noch nahezu unbekannt ist.


Auf acht Stellwänden erhält der Betrachter einen tiefen Einblick in den sowjetischen GULAG, in dem die unterschiedlichsten deutschen Gefangenenkategorien vertreten waren wie Kriegsgefangene, Zivilinternierte, Aufständische des 17. Juni und Verurteilte der "Sowjetischen Militärtribunale", Volksdeutsche, Russlanddeutsche.


Die Ausstellung wird offiziell am Volkstrauertag, 18. November 2018 von Bürgermeister Andreas Augustin nach der Gedenkfeier auf dem Alten Friedhof Volkstrauertag gegen ca. 12:30 Uhr eröffnet.

Auf Anfrage kann diese bereits ab Mittwoch, 14. November bis Dienstag, 21. November 2018 besichtigt werde.
 

 

Die zweite Ausstellung "Krieg und Menschenrechte" des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. bildet die historische Entwicklung der Menschenrechte, deren Bedeutung für die Arbeit des Volksbundes sowie die Ahndung von Menschenrechtsverletzungen in aktuellen Konflikten ab.


Die Geschichte der Genfer Konventionen wird ebenso dargestellt wie die Rolle des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes. Dabei richtet sich der Blick auch auf die Anerkennung von sexueller Gewalt als Kriegsverbrechen im Völkerstrafrecht. Exemplarische Biografien zeigen darüber hinaus Menschen, die sich im Kampf für die Menschenrechte verdient gemacht haben oder Opfer von Menschenrechtsverletzungen wurden.

 

Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 15. November 2018, 16:30 Uhr im Foyer des Rathauses Durmersheim durch Volker Schütze, Geschäftsführer des Bezirksverbands Nordbaden des Volksbunds und Bürgermeister Andreas Augustin.

 

Die Ausstellung "Krieg und Menschenrechte" kann bereits ab Mittwoch, 14. November bis Montag, 26. November 2018 zu den Sprechzeiten des Rathauses im Foyer besichtigt werden. Außerhalb der üblichen Sprechzeiten bittet die Verwaltung um Terminvereinbarung.