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24.07.2019

Sprach Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist

 

Die Konzeption - mehr als ein Aushängeschild frühpädagogischer Einrichtungen

Verbund übergreifende Konzeptionswerkstatt im Bundesprojekt Sprach Kitas

 

Die Konzeption beschreibt im Wesentlichen die Grundpfeiler der pädagogischen Arbeit einer Kita und gibt sowohl den pädagogischen Fachkräften, wie auch dem Träger, den Eltern und weiteren Adressaten Orientierung als auch Sicherheit im Bildungs- und Erziehungsprozess. Deren Weiterentwicklung um die Handlungsschwerpunkte im Bundesprogramm Sprach-Kitas ist eines der nachhaltigen Ziele im BP. Das bedeutet, alle beteiligten Einrichtungen müssen ihre Konzeption bis zum Ende der Projektlaufzeit umfassend überarbeiten und die 3 Säulen im Hinblick auf die Umsetzung des Bundesprogramms fest verankern, um die Qualität der pädagogischen Arbeit weiter zu entwickeln.


Um einen kollegialen Austausch in den Einrichtungen anzustoßen, trafen sich am 16. Juli 2019 ca. 45 Leiter/-innen und pädagogische Fachkräfte aus 23 Einrichtungen der Verbünde Stutensee/Kreis Karlsruhe und Kreis Rastatt/Baden-Baden zu einer verbundübergreifenden Konzeptionswerkstatt in Bühl. Eingeladen hatten die Fachberaterinnen beider Verbünde, Barbara Hofmann und Beatrice Schubert.

Durch die Unterstützung der Leiterin der katholischen Kita St. Elisabeth in Bühl Frau M. Schnur und der zusätzlichen Fachkraft Frau B. Schleh konnte die Veranstaltung in den großzügigen Räumen des katholischen Gemeindehauses Alban Stolz stattfinden.

Die beteiligten Fachkräfte sehen die konzeptionelle Weiterentwicklung als einen alltagsintegrierten, gemeinsamen Prozess zwischen Träger, Leitung und Team und wünschen sich die Verbindlichkeit der 3 Säulen in der pädagogischen Arbeit. Das wird vor allem durch die Anerkennung und Unterstützung der Teams in diesem Prozess durch den Träger, z. B. durch ein trägerinternes Grundkonzept, sichtbar. Auf der Basis gesetzlicher Bestimmungen stellt die Konzeption eine verbindliche Arbeitsgrundlage für jede Kita dar. Signalisiert wurden durch die Fachkräfte auch die Herausforderung, die ein solcher Prozess mit sich bringt. So braucht es z. B. ausreichende Zeitressourcen zur Reflexion, zum fachlichen Austausch, zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter/-nnen, zur Entscheidungsfindung oder zur Etablierung einer Feedbackkultur in den Einrichtungen. Vor diesem Hintergrund macht Konzeptionsentwicklung den Fachkräften Spaß, denn sie bietet die Chance zur Veränderung, fachlichen Weiterentwicklung und Teamentwicklung. Für eine kontinuierliche Entwicklung sollten außerdem eine externe Begleitung, Inhouse-Fortbildungen, abwechslungsreiche Methoden, durch den Träger geschaffene zusätzliche Zeiträume und ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.


Kernstück einer jeden Konzeption bilden die pädagogischen Schwerpunkte der Kita (im Sinne des Bundesprogramms sind dies: Alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien) und deren Umsetzung im Alltag. Sie verleihen jeder Kita ein individuelles Profil und machen die Arbeit auch nach außen transparent. Jede Konzeption sollte die Fragen nach dem Warum?/Wozu? Machen wir wie? Was? beantworten.

Mit diesen Fragen beleuchteten die Teams ihre bereits bestehenden Konzeptionen und konnten diese ggf. präzisieren oder ergänzen. In einem intensiven Austausch nahmen sich alle Zeit, um das individuelle Profil der Kita zu schärfen, den Konzeptionsentwicklungsprozess neu zu strukturieren, das Layout zu überdenken oder Texte neu zu schreiben. Möglich ist auch, den Kreis der Fragen durch  ein Woher? (also einen geschichtlichen Bezug herzustellen) und Wohin? (um eine Zukunftsvision für die pädagogische Arbeit zu entwickeln) zu erweitern.

 

Damit wurde an diesem Vormittag einmal mehr deutlich, wie komplex, differenziert und spezifisch Konzeptionsentwicklung ist und begründet die zu Beginn zusammen getragenen Gelingensbedingungen. So wird die Konzeption zum Führungsinstrument der Leiter/-innen und zum Fachinstrument für pädagogische Fachkräfte. In jedem Fall dokumentiert sie die pädagogische Arbeit nach innen, wie nach außen und gibt allen Beteiligten Orientierung.


Zusammenfassend stand am Ende die Frage nach der "Beute von heute". Jede war aufgefordert, ihren ganz persönlichen Gewinn aus der Konzeptionswerkstatt auf einen Fisch zu schreiben. Dieser landete dann im Netz und wuchs zu einem ganz ansehnlichen Fang heran.

Bleibt zu hoffen, dass allen die gewünschte professionelle Auseinandersetzung mit den pädagogischen Schwerpunkten zur Weiterentwicklung der Einrichtungskonzeption mit der nötigen Unterstützung und ausreichenden zeitlichen Ressourcen gelingt.

 

 


Informationen und Auskünfte zum Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist!" und alle Aktivitäten im Verbund erhalten Sie bei:

Beatrice Schubert, Fachberaterin im Bundesprogramm Sprach-Kitas, Gemeinde Durmersheim  
mail to: b.schubert@durmersheim.de, Telefon 07245/920-280
oder unter: www.durmersheim.de  - Sprach-Kitas

Weitere Informationen zum Bundesprogramm können unter:  Sprach-Kitas: Frühe Chancen abgerufen werden.

 

 

 

 

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