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16.10.2019

Landrat Toni Huber zu Besuch in Durmersheim


Der geplante Radschnellweg zwischen Rastatt und Karlsruhe war auch Thema

 

Der geplante Radschnellweg zwischen Rastatt und Karlsruhe wird auch von der Anliegergemeinde Durmersheim begrüßt.

Bürgermeister Andreas Augustin und die Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat plädieren für einen Trassenverlauf außerhalb des Orts. Sie sind sich mit Landrat Toni Huber einig, dass ein solcher, rund vier Meter breiter Radweg, möglichst kreuzungsfrei und verkehrssicher sein soll.
Augustin hofft, dass sich der ideale Streckenverlauf bald findet, damit das ehrgeizige Ziel der Realisierung bis 2025 eingehalten werden kann. Laut Landrat Toni Huber sollen dann in einem weiteren Schritt lokale Radwege angebunden werden.


Ein weiteres Thema beim Antrittsbesuch des Landkreischefs war der Wunsch der Gemeinde nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen dem Verkehrsknoten Pilgerstraße und dem Kreisverkehrsplatz Nord in den Nachtstunden.
Unterstützt durch die Fortschreibung des seit 2014 bestehenden Lärmaktionsplan will die Gemeinde mit aktuellen Lärmpegel-Zahlen den bereits abgelehnten Antrag erneut stellen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs im Rathaus stand auch die Fortführung der Innensanierung des kreiseigenen Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums. Huber informierte den Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden Rolf Enderle (Bürgerliste und Grüne), Werner Hermann (SPD), Jürgen Kniehl (FWG) und Helmut Schorpp (CDU) über die anstehenden Bauabschnitte.

Derzeit werden vorbereitende Arbeiten für die Sanierung des Bereichs Verwaltung und Lehrerzimmer durchgeführt. Die Schule mit rund 700 Schülerinnen und Schüler ist ins Schuljahr 2019/2020 zum zweiten Mal mit einer vierzügigen 5. Klasse gestartet.


Auch über Maßnahmen zum Klimaschutz wurde diskutiert. Landrat Toni Huber betonte, dass er das Engagement junger Menschen begrüße. Er warnte allerdings vor einer Hysterie. Maßnahmen zum Klimaschutz könnten nur umgesetzt werden, wenn auch die Wirtschaft stark bleibe. Er berichtete über das langjährige Engagement des Landkreises, der schon 1996 ein Energiemanagement eingeführt hat.
Seit 2003 kaufe die Landkreisverwaltung für alle ihre Immobilien nur CO2-freien Strom. Auf den Dächern von 12 kreiseigenen Schulen seien Photovoltaikanlagen installiert, die Beleuchtung werde sukzessive auf LED umgestellt und immer mehr E-Tankstellen installiert. Mit Unterstützung eines Klimaschutzmanagers, der Energieagentur und einer Neuauflage des Klimaschutzkonzeptes sollen weitere Maßnahmen umgesetzt werden.
Laut Landrat wird der Klimawandel im Projekt "Landkreis 2030" eine große Rolle spielen.