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14.04.2020

Fünfter Bürgerbrief von Bürgermeister Andreas Augustin

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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

seit nunmehr fünf Wochen befinden wir uns im „Lockdown“ - das öffentliche Leben ist bis auf die Grundversorgung heruntergefahren. Doch wie lange müssen wir mit den Beschränkungen noch leben? Das fragen sich in den letzten Tagen viele Bürgerinnen und Bürger in Deutschland aber auch bei uns in der Gemeinde.

Fakt ist: Die Corona-Ausbreitung in Deutschland hat sich gemessen an der Verdoppelungszeit verlangsamt, d.h. das Wachstum ist momentan näherungsweise linear, was darauf hindeutet, dass die Maßnahmen ihre Wirkung zeigen und das Gesundheitssystem damit nicht überlastet wird. Laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts gibt es derzeit mehr Genesene als Infizierte. Auch bei uns in Durmersheim hat sich die Verdopplungszeit verlangsamt. Stand 14. April haben wir 15 Corona-Fälle in der Gemeinde. Doch bedenken Sie dabei bitte, dass das nur die Zahlen der in einem Test positiv bestätigten Patienten sind, die Dunkelziffer wird weitaus höher sein. Und genau das ist die Gefahr. Daher sind wir auch weiterhin alle in der Pflicht, Abstands- und Hygieneregeln und verordnete Maßnahmen der Regierung strikt einzuhalten, selbst wenn Lockerungen in dieser Woche verabschiedet werden sollten.

 

Durmersheimer Betriebe sind nach wie vor für Sie da

Die Durmersheimer Einzelhändler aber auch kleine Betriebe sind vom „Lockdown“ betroffen. Auch sie brauchen unsere Unterstützung, unsere Solidarität. Daher sind wir als Bürger unserer Gemeinde dazu verpflichtet, ihnen zu helfen, wo wir nur können.

Liebe Durmersheimerinnen und Durmersheimer,

nutzen Sie die Angebote, die die Betriebe uns machen. Kaufen Sie nicht bei Onlinehändlern, sondern warten Sie, bis die Geschäfte wieder offen sind. Oder machen Sie rege von deren Alternativangeboten – Online- und Telefonangebote, Abhol- und Lieferdienste – Gebrauch. Nur GEMEINSAM können wir der Corona-Krise trotzen.

 

Corona-Verordnung Einreise

Seit 11. April 2020 ist die Corona-Verordnung Einreise in Kraft. Anlass für die Änderung war die Aufhebung der Risikogebiete durch das Robert-Koch-Institut. Die Corona-Verordnung „Einreise“ regelt eine häusliche Quarantäne sowie ein Tätigkeitsverbot für Ein- und Rückreisende für die Dauer von 14 Tagen. Bestimmte Personengruppen sind hiervon ausgenommen, wenn sie keine auf eine COVID19 hindeutenden Krankheitssymptome aufweisen. Die ausführliche Verordnung können Sie auf unsere Homepage www.durmersheim.de nachlesen.

 

 

Wie lange noch müssen wir mit den Beschränkungen leben?

Die Hygienemaßnahmen und die Kontaktsperre zeigen ihre Wirkung, die Neuinfektionen verlangsamen sich. Nun drängt die Wirtschaft darauf, den „Lockdown“ zu beenden und stufenweise das öffentliche Leben wieder hochzufahren. Selbst wir in der öffentlichen Verwaltung müssen in den nächsten Wochen in irgendeine Form des Normalbetriebs zurückkehren. Aber auch im Sport- oder im Schul- und Kindergartenbereich ist diese Frage unerlässlich, die zumindest von der Politik eine Antwort und noch viel wichtiger, eine Perspektive fordert. Eine Rückkehr kann aber nur gelingen, wenn wir uns GEMEINSAM an die Kontaktbeschränkungen, Hygieneregelungen und das Abstandsgebot von bis zu zwei Metern halten. Auch das Tragen von Schutzmasken in der Öffentlichkeit wird inzwischen vom Robert-Koch-Institut unterstützt.

 

Lockerungen der Corona-Maßnahmen?

Doch wann wird es soweit sein? Darüber wird die Regierung in dieser Woche eine Entscheidung treffen. Ob die Lockerungen in den kommenden Tagen oder erst in ein paar Wochen beginnen, wir als Gesellschaft sind gefordert, den besonderen Herausforderungen als Gemeinschaft mit Solidarität zu begegnen. In einem guten Miteinander lassen sich kleinere oder größere Probleme leichter lösen oder werden erst gar nicht zum Problem.

Die Verwaltung ist vorbereitet. Große Plexiglasscheiben wurden in den kundenstarken Bereichen aufgebaut, Desinfektionsmittel ist vorrätig und ein Grundstock an Mund-Nasen-Schutz sowie FFP3-Masken sind auf Lager. Sobald die Entscheidungen mit Blick auf mögliche Lockerungen getroffen sind, werden wir die weiteren Schritte einleiten. Dabei ist uns aber auch der Schutz unserer Mitarbeiter/innen sehr wichtig. Ich werbe bereits heute für Verständnis, dass wir sicherlich nicht von null auf hundert, sondern in kleinen Schritten in Richtung Normalbetrieb gehen werden. Für Ihre und unsere Sicherheit. Was wir alle uns in den letzten Wochen erarbeitet haben, soll weiterhin Wirkung entfalten können. Eine überhastete Rückkehr in den Normalmodus könnte dem entgegenstehen. Tun wir GEMEINSAM alles dafür, dass es sich weiterhin positiv entwickelt. Mit Verständnis, Ausdauer und Geduld.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiterhin zu den üblichen Sprechzeiten telefonisch für Sie erreichbar. Außerdem erreichen Sie uns per E-Mail. Auf diesem Wege bin ich auch jederzeit gerne für Sie da. 

Bitte informieren Sie sich auch auf unserer Homepage oder am Aushang beim Rathaus über mögliche Neuerungen.

 

Bleiben Sie gesund!

Ihr

 

Bürgermeister
Andreas Augustin