Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium
Geografie-Studienfahrt 2018
Gegen Ende des ersten Oberstufenjahres, am 9. Juli,
begann für 29 Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums die
lang ersehnte Studienfahrt des Geografie-Kurses. Begleitet von Frau Beising
und Frau Pusch startete unsere Reise am Stuttgarter Flughafen, von wo aus wir
nach Dublin, Irland, flogen. Nach dem ruhigen Anflug und einer kurzen Busfahrt
kamen wir auch schon bei unserem Hostel an, welches vor allem durch seine
zentrale Lage und schöne Umgebung einen guten Eindruck machte.
Nachdem wir nun unsere Zimmer bezogen hatten, erhielten wir
für den Anfang eine kurze Übersicht über Dublin und besprachen anschließend unsere
Pläne für die nächsten Tage. Danach deckten wir uns mit Lebensmitteln und
Getränken für die kommenden Ausflüge ein und konnten die letzten Stunden des
Tages nutzen, um selbstständig in kleinen Gruppen die Stadt zu erkunden.
Der nächste Tag begann, wie jeder der folgenden auch, mit
einem gemeinsamen Frühstück, bei welchem wir uns und andere Hostelgäste besser
kennenlernten. Gestärkt begaben wir uns nun auf eine lange Busfahrt von Ost-
nach Westirland, auf welcher man die unberührten weiten Landschaften sah, wofür
Irland so bekannt ist. Nach ein paar Stunden erreichten wir schließlich unser
Ziel, die "Cliffs of Moher". Die "Cliffs of Moher" sind die bekanntesten
Steilklippen Irlands und das aus gutem Grund: Der Ausblick auf den Ozean und
vor allem entlang der Klippen war einfach nur atemberaubend und in den Felswänden
ließen sich sogar die verschiedenen Gesteinsschichten unterschiedlicher Zeiten
identifizieren. Wir haben uns folglich die Zeit genommen, die Landschaft auf uns
wirken zu lassen, aber selbstverständlich wurden auch unzählige Bilder
geschossen. Anschließend erkundeten wir noch die 1952 von zwei englischen
Höhlenforschern entdeckte "Doolin"-Höhle, welche einen 7,3 Meter langen
Stalaktit beinhaltet, der als der größte in der nördlichen Hemisphäre gilt.
Nach diesem abenteuerlichen Tag fuhren wir am Ende wieder zurück nach Dublin
und hatten die restlichen Abendstunden für uns.
Am Mittwoch fuhren wir mal nicht fort, sondern widmeten
unsere Aufmerksamkeit der Stadt Dublin. Ein ausführlicher Stadtrundgang,
organisiert und geleitet von einigen Schülern, führte uns zu den zentralen
Orten, wie zum Beispiel dem Dubliner Rathaus, der "St. Patricks Cathedral" und
dem "Stephen's Green Shopping Centre" einem großen, architektonisch sehr
beeindruckendem Einkaufszentrum. Außerdem gab es in regelmäßigen Abständen
Schülervorträge, welche Themen wie die Geschichte, Kultur oder die Geographie
Irlands erläuterten. An den Rundgang anschließend folgte eine Führung durch
"Dublin Castle", ursprüngliche eine Ritterburg, welche 1684 nach einem
verheerenden Brand als Schloss wiederaufgebaut wurde. Zuletzt besichtigten wir
das "Trinity College", welches mit seiner gigantischen Bibliothek, die rund 4,5
Millionen Bücher beinhaltet, ein ganz besonderer Anblick war, den man sonst nur
aus dem Fernsehen kennt.
Der nächste Morgen begann wieder mit einer Busfahrt. Diese
war jedoch anders als die vorherigen, denn es war ein Bus-Entertainer dabei,
welcher durch Geschichten, Witze oder auch Musik die Stimmung hochhielt,
wodurch die Fahrt im Nu vorbei war. An dem "Wicklow Mountains"- Nationalpark
angekommen erwarteten uns die Glendalough-Seen, welche wir ein Stück
entlangliefen, und eine Klostersiedlung aus dem 6. Jahrhundert. Diese hat
sieben Kirchen, die jedoch teilweise bis stark zerstört wurden und einen
Friedhof. In dem Zentrum des ehemaligen Klosters steht ein 33 Meter hoher
Rundturm, der vor allem im 14. Jahrhundert genutzt wurde, um Einwohner und
wichtige Schriften vor den Wikingern zu schützen. Nicht weit entfernt befindet sich
auch der "Powerscourt"-Wasserfall, der mit seiner Fallhöhe von 120 Metern im
Hintergrund des Gruppenbildes zu sehen ist. Anschließend begaben wir uns wieder
in den Bus, um als Abschluss die Stadt Bray zu besichtigen. Mit "Fish and
Chips" saßen wir schließlich gemeinsam an der Küste und genossen die letzten
Stunden unserer gemeinsamen Reise, bevor wir wieder einmal zurück zu unserem
Hostel fuhren.
Am letzten Tag, Freitag, 13. Juli, gab es schließlich das
letzte gemeinsame Frühstück, die Koffer wurden gepackt und es wurde sich von
Dublin verabschiedet. Unser Rückflug nach Stuttgart verlief ohne große
Schwierigkeiten, wobei es schade war, dass unsere Reise schon ihr Ende erreicht
hat. Abschließend möchten wir Schüler uns noch bei Frau Beising und Frau Pusch
für die Organisation und ihr Engagement bei der Planung der Studienfahrt
herzlich bedanken, denn sie schufen eine Reise mit vielen unvergleichlichen
Momenten, die wir wohl nie vergessen werden.
Johannes Wörner, Ilias Ennmouri,
Sebastian Trauth