Die Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau des Landkreis Rastatt, unterstützt den Verein Genbänkle bei der Suche nach alten Gemüsesorten. In diesem Zusammenhang soll das Wissen rund um die Verarbeitung, Rezepte, Anbausysteme und Gesundheitsaspekte erfasst und weitergetragen werden.
Die aktive Suche findet vom 28. Juni bis 31. August mit Hilfe von Steckbrief-Formularen und Befragungen statt. Die ausgefüllten Steckbriefe werden vom Genbänkle e. V. Tettnang eingesammelt und ausgewertet. Langfristiges Ziel ist es, möglichst viele alte Sorten wieder in die Gärten und auf die Teller zu bringen.
Sollten Sie eine alte selbst gezogenen Sorte bei sich im Garten haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir kommen dann bei Ihnen vorbei und nehmen den kurzen Sortensteckbrief zusammen mit Ihnen auf.
Interessenten melden sich einfach unter: info@ogv-wuermersheim.de oder rufen uns unter 07245/8047800 an. Informationen zur Suche und die Steckbriefe finden Sie auch auf unserer Homepage www.ogv-wuermersheim.de.
Vergessen Sie nicht, die Apfelbäume weiterhin regelmäßig auf Mehltaubefall zu kontrollieren und befallene Partien auszuschneiden. Da die Pilzsporen in den Endknospen der diesjährigen Triebe überwintern, können sie sonst im nächsten Jahr sofort die neuen Blätter befallen.
Stippeanfällige Apfelsorten wie Jonagold, Braeburn, Cox Orange oder Boskoop können zur Verbesserung der Haltbarkeit noch mit Kalziumpräparaten behandelt werden. Dabei ist es wichtig, das die Früchte mit dem Nährstoff benetzt werden, da die Aufnahme und die Verteilung über die Blätter und die Wurzel unzureichend ist. Kalzium ist wichtig für die Stabilität der Schale und des Fruchtfleisches und verhindert die typischen Stippeflecken, die braun eingesunkenen Stellen unterhalb der Schale.
Nach oder noch während der Ernte können Sie Süßkirschenbäume schneiden, da die Wunden besser verheilen. Bei kleineren Bäumen können Sie Konkurrenztriebe an der Baumspitze und an Seitenästen auch durch Reißen entfernen.
Die kräftigsten Ausläufer der Erdbeeren, die bereits Wurzeln gebildet haben, können jetzt in Töpfe gepflanzt werden - eine Arbeit, die man am besten gegen Abend oder morgens an einem schattigen Ort durchführt. Bis zum August haben die jungen Pflanzen einen guten Ballen gebildet und können in einem neuen Erdbeerbeet aufgepflanzt werden.
Ein Befall mit Kraut- und Braunfäule beginnt bei der Tomate mit braunen, runzeligen Flecken auf den unteren Blättern, die sich rasch vergrößern und danach auf benachbarte Blätter, Stängel und später Früchte übergehen. Da die Infektion in erster Linie über erkrankte Kartoffelpflanzen erfolgt, sollten Tomaten und Kartoffeln nicht in unmittelbarer Nachbarschaft gepflanzt werden. Außerdem sollten Sie Maßnahmen ergreifen, damit Pflanzenteile nicht zu lange feucht bleiben. Setzen Sie die Tomaten also an einen sonnigen und möglichst überdachten Standort (Regenschutz), gießen Sie direkt an die Wurzel und sorgen Sie für ausreichenden Pflanzenabstand.
Spätestens jetzt sollten Sie Zuckerhut pflanzen, damit die Köpfe im Spätherbst und Frühwinter erntefertig sind. Achten Sie darauf, dass auf dem Beet mindestens drei Jahre keine anderen Salate gestanden haben. Übrigens: Zuckerhut braucht einen Pflanzabstand von mindestens 30 x 30 cm, sonst kommt es zu kleinen Köpfen und verstärktem Fäulnisbefall.
Wenn die Küchenkräuter in der Julisonne so üppig wachsen, dass Sie die anfallenden Mengen nicht frisch verbrauchen können, sollten Sie die Kräuter kurz waschen und anschließend konservieren. Zum Trocknen wird das Erntegut an einem schattigen, luftigen Ort ausgebreitet oder gebündelt aufgehängt, um es später in gut schließenden Gefäßen aufzubewahren. Sie können die Kräuter auch schneiden und in kleinen Portionen einfrieren oder mit Essig und Olivenöl aufgießen und gut verschlossen kühl aufbewahren.
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