Sa., 28. September, 20 Uhr und So., 29. September 2024, 16 Uhr
Sa., 12. Oktober, 20 Uhr und So., 13. Oktober 2024, 16 Uhr
Sa., 19. Oktober, 20 Uhr und So., 20. Oktober, 16 Uhr
Kleine Klamotte, Auer Str. 14 (DRK - Eingang Hinterhof) - Eintritt Kinder: 8,- Euro
Erwachsene: 13,- Euro
Vorverkauf: Bücherinsel und Dieter Baldo, Tel. 07245/2905, E-Mail: d.baldo@gmx.de

Zwei Kinder finden im Speicher der Großeltern eine alte Kiste. In dieser ist ein Tagebuch versteckt. Es ist das Buch "Der kleine Prinz" und erzählt die Geschichte der Reise des kleinen Prinzen.
Dabei werden keine Planeten bereist, sondern der Speicher verwandelt sich mit seiner Einrichtung in die jeweiligen Planeten.
Der Prinz begegnet dabei seiner Rose, einem König, dem Säufer, dem Eitlen, dem Geschäftsmann und dem Geografen. Im zweiten Akt landet der Prinz auf der Erde, die kahl und leer ist. Dort begegnet er einem Weichensteller und dem Fuchs. Danach kehrt er auf seinen Planeten zurück.
Die beiden Kinder interagieren beim Lesen mit dem kleinen Prinzen und begleiten ihn auf der Erde und wieder zurück zu seinem Planeten.
Kaum ein anderes Buch ruft auf der ganzen Welt so einheitliche Reaktionen hervor wie "Der kleine Prinz". "Er hat mich alles gelehrt, was ich über das Leben wissen musste" - diese oder ähnliche Einschätzungen sind keine Seltenheit.

Antoine de Saint-Exupéry hat mit dem kleinen Kerl vom Asteroiden 612 einen universellen Botschafter der Liebe und Menschlichkeit erschaffen: Über sämtliche Alters-, Kultur- und Religionsgrenzen hinweg erreicht er Millionen Menschen weltweit. Denn die Weisheit des kleinen Prinzen entspringt seinen Erfahrungen mit den "großen Leuten", in denen wir uns alle auf schmerzliche Weise wiedererkennen. Er beschreibt die Absurdität und Einsamkeit des modernen Menschen und hält uns so den Spiegel vor. Die Erkenntnis daraus ist simpel, doch manchmal leider schwer umsetzbar: Das Wesentliche ist unsichtbar, wir müssen mit dem Herzen danach suchen. Wie kaum eine andere Gestalt in der Literatur bewegt der kleine Prinz Kinder und Erwachsene zugleich, und doch auf sehr unterschiedliche Weise. Deshalb handelt es sich auch um eines der wenigen Bücher, die man alle paar Jahre wieder lesen und dabei stets neu kennen lernen kann.
Leah O'Callaghan (Der kleine Prinz), Eva O'Callaghan (Anna, Blume und Fuchs), Paula Goertz und Sophie Palermo (Sophie), Barbara Pick (Mutter, König, Geschäftsfrau, Säufer, Geograph, der Eitle und Weichensteller) - Regie: Dieter Baldo

Annette Meister, Anna Zimmermann und Dieter Baldo
lesen heitere Gedichte und Geschichten
Karten und Kontakt: Bücherinsel und Dieter Baldo, Tel. 07245/2905, E-Mail: d.baldo@gmx.de
Er starb am 20. Juni 2024 in Ettlingen bei Karlsruhe im Alter von 79 Jahren. Harald Hurst wurde am 29. Januar 1945 in Buchen im Odenwald geboren, studierte Romanistik und Anglistik auf Staatsexamen in Heidelberg und Mannheim, brach das Referendariat zum Gymnasiallehrer aber ab.
Seit 1979 war er als freier Schriftsteller tätig und veröffentlichte Lyrik, Prosa, politische Texte, Satire und Humorvolles und Theatertexte in badischer Mundart. Er lebte zunächst in Karlsruhe, dann in Ettlingen.
1980 erschein sein erstes Buch mit dem Titel "Lottokönig Paul". Es enthielt Gedichte auch in Mundart. 1986 schrieb er fürs Sandkorn-Theater in Karlsruhe eine Mundartfassung von Nestroys "Höllenangst" und 1989 verfasste er für den SDR das Hörspiel "De Adventskranz". Harald Hurst war als badischer Mundartdichter ein regelrechter Kultautor; seine Bücher hatten regelmäßig hohe Auflagen, seine Lesungen im badischen Raum, seltener im Schwäbischen, waren stets sehr gut besucht und für die Teilnehmenden Literaturfeste voller Selbst-Ironie, Gelächter und Nachdenklichkeit.
Harald Hurst erhielt 1986, 1987 und 1988 den Mundartpreis des Regierungsbezirks Nordbaden, er war 1988 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und 1989 des Baden-Württembergischen Ministeriums für Kunst und Wissenschaft. 1993 bekam er den Thaddäus-Troll-Preis des Förderkreises deutscher Schriftsteller*innen (FdS), 1994 zeichne ihn der Bund Freiheit statt Baden-Württemberg mit dem Titel "Badener des Jahres 1994" aus und 2018 bekam er den Ehrenpreis des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg.
Zuletzt hat er 2021 den Geschichten- und Gedichtband "D'accord mit de Welt" veröffentlicht.
Harald Hurst war, nach eigener Einschätzung, ein lebenslustiger, "freiheitsliebender, geselliger Einzelgänger und Romantiker", der für Offenheit und Toleranz stand. Ein Journalist hat ihn einmal treffend beschrieben: Hurst greift lieber nach dem Weinglas und nicht nach den Sternen.
Dem Durmersheimer Publikum bleibt der symbadische Geschichtenerzähler, der meist babbelt "wie ihm dä Schnawwl g'gwachse isch", nach seinen Auftritten an der "Klamotte Würmersheim" in guter Erinnerung.
Das Zwiebelherz. 1988 De Polizeispielkaschte. Mundartgeschichten, 1990 Fuffzich. Komödie in zwei Akten, 2001 Rum un num. Live in der klang-Bühne Gaggenau mit Gunzi Heil, Audio-CD, 2005 Mol gucke. Geschichten und Gedichte, 2015 So isch's worre. Geschichten und Gedichte, 201
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