Initiative Pro S2
S2: Es kann nicht gehen, weil es uns nicht gefällt
Wenn die Initiative gegen die S2 diese nicht will, ist das als freie Meinungsäußerung nicht zu beanstanden.
Zu beanstanden ist hingegen der Umgang mit der realen Sachlage. Dafür gibt es Beispiele genug. Es fängt mit dem Namen der Initiative an: "Kein Millionengrab S2". Was wäre denn ein solches? Man könnte mit Fug und Recht davon sprechen, wenn man Millionen ausgäbe und nichts dafür bekäme. Davor schützt die Nutzen-Kosten-Untersuchung. Sie klärt, ob sich das Projekt rentiert. Es gibt gute Indizien für ein positives Ergebnis: die große Zahl der potentiellen Nutzer entlang der Strecke.
Eine der irreführenden Behauptungen lautet: Es haben nur wenige etwas von der Verlängerung der S2. Wir haben das Gegenteil nachgewiesen und aufgezeigt, dass im Einzugsbereich der S2-Verlängerung etwa doppelt so viele Einwohner in günstiger Entfernung zur nächstgelegenen Haltestelle wohnen (85 % der Durmersheimer Bevölkerung) als im Einzugsbereich der beiden Stationen von S7/S8 (44 %), siehe die beigefügten Ortspläne mit den Einzugsbereichen. Dies wird gegen alle Offensichtlichkeit ignoriert oder gar bestritten.
Eine andere unterstellt, wir hätten nichts zum Problem der Wendeschleife gesagt und ohne eine solche könne man nicht mit den vorhandenen Fahrzeugen nach Durmersheim fahren. Das ebenso wenig, wir haben uns diesem Thema explizit gewidmet und eine Lösung des Problems dargestellt. Der Sprecher der AVG hat bestätigt: "Die Bahnen könnten auch über ein Gleisdreieck wenden, insofern dies baulich realisierbar ist" (BNN 11.09.2024). Daran kann nun kein Zweifel bestehen, wenn man einen einzigen Blick auf unseren Vorschlag riskiert.
Gehen Sie solchen falschen Aussagen nicht auf den Leim! Überzeugen Sie sich selbst von den Tatsachen, Vorteilen und unseren Lösungsvorschlägen. Stimmen Sie am 29. September mit "Ja!"