Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium
Theater-Workshop zu "Leben des Galilei"
Die beiden Deutschkurse von Frau Kessel und Frau Fritz hatten einen Workshop zu dem Drama "Leben des Galilei" von Bertolt Brecht. Nach einer kurzen Vorstellung wurden wir in den Workshop eingeführt, indem wir zunächst Wörter nennen sollten, die wir mit dem Drama assoziieren. Dies waren zum Beispiel Kirche, Wissenschaft, Galilei, Zensur, Verfolgung usw.
Nach der Einführung sollten wir uns Standbilder ausdenken zu Wörtern wie Freude, Trauer, Macht, Galilei. Mit jeder Umdrehung konnte man die Standbilder der anderen bestaunen. Dabei ließ sich gut feststellen, dass jeder irgendwie sein eigenes Bild von dem genannten Wort hatte. Anschließend stellten wir uns in zwei Reihen auf. Die erste Übung war so etwas wie "stille Post", nur mit Standbildern anstatt Worten. Die Person am Anfang der Kette hört ein Wort, muss sich eine Pose überlegen, und der/die neben ihm/ihr soll dann versuchen, eine etwas übertriebenere Version des Wortes darzustellen. Dort konnte man die unterschiedlichen Wahrnehmungen der einzelnen Personen in einem Standbild erkennen. Danach sollten wir im Raum herumlaufen, während uns eine Geschichte vorgelesen wurde. Wir mussten unseren Gang an die Geschehnisse in der Geschichte anpassen. Die zweite Übung bestand darin, sich einen Gang aus der vorherigen Übung auszusuchen, mit dem wir an unserem Gegenüber vorbeigehen sollten. Ich habe dafür einen nervösen Gang gewählt, bei dem ich ständig auf eine imaginäre Uhr an meinem Handgelenk geschaut habe.In der letzten Übung teilten wir uns in drei Gruppen ein: eine für die Inquisition, eine für Galilei und eine für die Wissenschaft. In der Gruppe sollte man sich eine Pose und einen Satz aussuchen, den wir dann alle als Gruppe gleichzeitig sprachen. Diesen Satz haben wir mit verschiedenen Stimmlagen und Emotionen vorgetragen. Der Satz der Gruppe "Galilei" war "Das ist nicht der Mittelpunkt". Der Theaterpädagoge erzählte uns noch etwas über die Inszenierung, die wir uns am 25.2.25 anschauten. Dabei wird Galilei z. B. von 4 Schauspielenden gespielt.
Abschließend kann ich nur sagen, dass dies ein interessanter Workshop war und es mir auch Spaß gemacht hat.
Alexander Michelis für die K2