Im Rahmen der Erarbeitung des Aktionsplans für Mobilität, Klima- und Lärmschutz fand am 13. Juli 2026 der zweite Workshop im Bürgersaal statt. Rund 20 Teilnehmende kamen zusammen, um die bisherigen Maßnahmenvorschläge zu diskutieren, zu konkretisieren und zu bewerten. Der Aktionsplan wird seit Herbst 2025 durch das Fachplanungsbüro INOVAPLAN erarbeitet. Nachdem im bisherigen Projektverlauf die Ausgangssituation analysiert und strategische Ziele entwickelt wurden, stand nun die konkrete Maßnahmenplanung im Mittelpunkt. Ziel des Workshops war es, gemeinsam zu erörtern, welche Maßnahmen künftig prioritär verfolgt werden sollen, wie diese ausgestaltet werden können und ob weitere Vorschläge ergänzt werden müssen.
Zu Beginn der Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über den aktuellen Projektstand, die Ergebnisse des bisherigen Beteiligungsprozesses und den Ablauf der Arbeitsphasen. In die Planung eingeflossen sind unter anderem die Erkenntnisse aus dem ersten Workshop, der aufsuchenden Beteiligung auf dem Durmersheimer Wochenmarkt sowie der Online-Beteiligung über den MobiPlaner. Auf diesen Grundlagen wurden in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung zehn Schlüsselmaßnahmen herausgearbeitet. Dabei handelt es sich insbesondere um schnell umsetzbare Maßnahmen, die überwiegend in der Zuständigkeit der Gemeinde liegen und eine hohe Außenwirkung entfalten können.
In drei Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmenden die ersten Ideen des Fachplanungsbüros zur Ausgestaltung der Schlüsselmaßnahmen, ergänzten diese aus ihrer jeweiligen fachlichen Perspektive und berieten über die nächsten Schritte sowie die für die Umsetzung erforderlichen Akteure. Zu den diskutierten Themen gehörten unter anderem die Einrichtung von Schulstraßen, die Unterbindung widerrechtlichen Gehwegparkens, Netzlückenschlüsse im Radverkehr, die Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie Maßnahmen am Kreisverkehr in Würmersheim Richtung Elchesheim-Illingen. Zum Abschluss des Workshops wurden die Schlüsselmaßnahmen von den Teilnehmenden priorisiert. Vor Beginn der Veranstaltung und während der Pause bestand zudem die Möglichkeit, weitere Maßnahmenvorschläge für Durmersheim zu sichten, zu kommentieren und positiv oder negativ zu bewerten. Die Vorschläge waren auf Plakaten nach den Themenfeldern motorisierter Individualverkehr, öffentlicher Personennahverkehr, Radverkehr, Fußverkehr und Sonstiges gegliedert.
Die Ergebnisse des zweiten Workshops fließen nun in die weitere Ausarbeitung und Finalisierung des Aktionsplans ein.
Die Gemeinde Durmersheim bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihre Zeit, die konstruktiven Diskussionen und die wertvollen Anregungen.

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