Gemeindeverwaltungsverband Durmersheim investiert rund 12,3
Millionen Euro in nachhaltigen Gewässer- und Umweltschutz
Mit dem symbolischen Spatenstich ist am 20. August 2026 der Startschuss für den Ausbau der Verbandskläranlage des Gemeindeverwaltungsverbands Durmersheim gefallen. Die Kläranlage in Au am Rhein mit einer derzeitigen Größe von 30.000 Einwohnerwerten wird auf 45.000 Einwohnerwerte ausgebaut und um eine vierte Reinigungsstufe zur Elimination von Spurenstoffen erweitert. Gleichzeitig wird die Anlage insgesamt auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und z. B. die Phosphorelimination aus dem Abwasser weiter optimiert.
Für den Förderantrag beim Land wurden 12,3 Millionen Euro als Herstellkosten eingereicht. Damit ist das Projekt die größte Investition des Gemeindeverwaltungsverbands in den letzten Jahrzehnten. Das Land Baden-Württemberg unterstützt das Vorhaben über das Umweltministerium mit einem Zuschuss in Höhe von 3,48 Millionen Euro.
"Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Zukunft unserer Region. Wir investieren nicht nur in die technische Weiterentwicklung unserer Kläranlage. Wir sichern mit der Erweiterung die zukünftige Wohn- und Gewerbeentwicklung unserer vier Kommunen ab und unterstützen den Schutz unserer Gewässer und damit unserer Lebensgrundlagen", erklärt Klaus Eckert, Verbandsvorsitzender des Gemeindeverwaltungsverbands Durmersheim. "Dass wir dieses anspruchsvolle Projekt gemeinsam als Verband umsetzen, zeigt die Stärke unserer interkommunalen Zusammenarbeit. Die Unterstützung des Landes ist dabei ein wichtiger Beitrag, um diese Investition in die Zukunft zu ermöglichen."
Mit der neuen vierten Reinigungsstufe wird die Verbandskläranlage auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Eine besondere Bedeutung hat die zusätzliche vierte Reinigungsstufe für die Reduzierung sogenannter Spurenstoffe. Dazu zählen unter anderem Arzneimittelrückstände, hormonell wirksame Arzneimittel, Schmerzmittel, Psychopharmaka, Zytostatika und Betablocke. Herkömmliche Reinigungsverfahren können diese Stoffe nur zu einem begrenzten Teil entfernen. Die zusätzliche vierte Reinigungsstufe trägt dazu bei, deren Eintrag in die Gewässer deutlich zu reduzieren.
Auch für den Federbach ist die Maßnahme von besonderer Bedeutung. Gemeinsam mit weiteren Maßnahmen zur Mischwasserbehandlung soll der Stoffeintrag in den Federbach reduziert und damit die Gewässergüte sowie der ökologische Gesamtzustand verbessert werden. Insbesondere die Reduzierung von Phosphor, der wesentlich zu eutrophierenden Prozessen in Gewässern beiträgt, ist dabei ein wichtiges Ziel. Das gereinigte Abwasser wird über den Windschläggraben in den Federbach und anschließend in den Rhein eingeleitet.
"Mit dem Ausbau der Verbandskläranlage leistet der Gemeindeverwaltungsverband Durmersheim damit einen wichtigen Beitrag für die zukünftige Entwicklung der vier Gemeinden sowie zu einem modernen und nachhaltigen Schutz der Gewässer und zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Gewässer. Die Maßnahme ist zugleich ein zentraler Baustein für eine moderne und zukunftsfähige Abwasserbehandlung im Verbandsgebiet. Davon profitieren die vier Mitgliedsgemeinden sowie unsere Gewässer gleichermaßen", so Verbandsvorsitzender Klaus Eckert abschließend.
Mit dem symbolischen Spatenstich ist am 20. August 2026 der Startschuss für den Ausbau der Verbandskläranlage des Gemeindeverwaltungsverbands Durmersheim gefallen. Die Kläranlage in Au am Rhein mit einer derzeitigen Größe von 30.000 Einwohnerwerten wird auf 45.000 Einwohnerwerte ausgebaut und um eine vierte Reinigungsstufe zur Elimination von Spurenstoffen erweitert. Gleichzeitig wird die Anlage insgesamt auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und z. B. die Phosphorelimination aus dem Abwasser weiter optimiert.
Für den Förderantrag beim Land wurden 12,3 Millionen Euro als Herstellkosten eingereicht. Damit ist das Projekt die größte Investition des Gemeindeverwaltungsverbands in den letzten Jahrzehnten. Das Land Baden-Württemberg unterstützt das Vorhaben über das Umweltministerium mit einem Zuschuss in Höhe von 3,48 Millionen Euro.
"Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Zukunft unserer Region. Wir investieren nicht nur in die technische Weiterentwicklung unserer Kläranlage. Wir sichern mit der Erweiterung die zukünftige Wohn- und Gewerbeentwicklung unserer vier Kommunen ab und unterstützen den Schutz unserer Gewässer und damit unserer Lebensgrundlagen", erklärt Klaus Eckert, Verbandsvorsitzender des Gemeindeverwaltungsverbands Durmersheim. "Dass wir dieses anspruchsvolle Projekt gemeinsam als Verband umsetzen, zeigt die Stärke unserer interkommunalen Zusammenarbeit. Die Unterstützung des Landes ist dabei ein wichtiger Beitrag, um diese Investition in die Zukunft zu ermöglichen."
Mit der neuen vierten Reinigungsstufe wird die Verbandskläranlage auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Eine besondere Bedeutung hat die zusätzliche vierte Reinigungsstufe für die Reduzierung sogenannter Spurenstoffe. Dazu zählen unter anderem Arzneimittelrückstände, hormonell wirksame Arzneimittel, Schmerzmittel, Psychopharmaka, Zytostatika und Betablocke. Herkömmliche Reinigungsverfahren können diese Stoffe nur zu einem begrenzten Teil entfernen. Die zusätzliche vierte Reinigungsstufe trägt dazu bei, deren Eintrag in die Gewässer deutlich zu reduzieren.
Auch für den Federbach ist die Maßnahme von besonderer Bedeutung. Gemeinsam mit weiteren Maßnahmen zur Mischwasserbehandlung soll der Stoffeintrag in den Federbach reduziert und damit die Gewässergüte sowie der ökologische Gesamtzustand verbessert werden. Insbesondere die Reduzierung von Phosphor, der wesentlich zu eutrophierenden Prozessen in Gewässern beiträgt, ist dabei ein wichtiges Ziel. Das gereinigte Abwasser wird über den Windschläggraben in den Federbach und anschließend in den Rhein eingeleitet.
"Mit dem Ausbau der Verbandskläranlage leistet der Gemeindeverwaltungsverband Durmersheim damit einen wichtigen Beitrag für die zukünftige Entwicklung der vier Gemeinden sowie zu einem modernen und nachhaltigen Schutz der Gewässer und zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Gewässer. Die Maßnahme ist zugleich ein zentraler Baustein für eine moderne und zukunftsfähige Abwasserbehandlung im Verbandsgebiet. Davon profitieren die vier Mitgliedsgemeinden sowie unsere Gewässer gleichermaßen", so Verbandsvorsitzender Klaus Eckert abschließend.