Obst- und Gartenbauverein Würmersheim
Sommerschnittkurs
Unser Sommerschnittkurs
für Anfänger und Fortgeschrittene findet am 15. Juni auf dem Anwesen von Wolfgang Droll, Bickesheimer Str. 1 in Würmersheim statt. Beginn: 13.30 Uhr
Der Schnittkurs findet unter Anleitung der Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau des Landratsamts Rastatt statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Infos erhalten Sie unter: 0172/3052797 (Christoph Schlager, 1. Vorsitzender)
Verwaltungssitzung
Unsere
nächste Verwaltungssitzung findet am Mittwoch, 05.06.2019 statt.
Wann: 19.30
Uhr
Wo: Zeitlos
Gartentipps der Woche
Holunder
Der
Holunder blüht jetzt bzw. in Kürze! Genießen Sie Holunderblüten als
"Küchle" gebacken oder als entzündungshemmenden und schleimlösenden
Tee bei Infektionen der Atemwege. Dazu Blüten mit kochendem Wasser übergießen
und gut 5 Minuten ziehen lassen. Bitte die Beeren nicht roh genießen, da diese
wegen des Inhaltsstoffes Sambunigrin (Glycosid) giftig sind. Durch Erhitzen
zerfällt Sambunigrin und verliert dann seine giftige Wirkung.
Löwenzahn
zubereiten
Ein wenig
mühselig, aber lohnend ist die Zubereitung geschlossener Löwenzahnblüten
(Blütenknospen). Die gedünsteten Knospen sind wunderbar zart und können mit
einer weißen Soße serviert werden.
Rosenblattrollwespe
Bekannt ist
das Schadbild der Rosenblattrollwespe, bei dem sich vom Blattrand die einzelnen
Fiederblätter nach unten hin einrollen. Im Innern sitzt häufig eine Raupe.
Befallene Blätter sollten Sie entfernen, bevor sich die Larven zur Verpuppung
in den Boden zurückziehen. Sorten mit dicken, glänzenden Blättern sind weniger
anfällig.
Sommerblumen
im Staudenbeet
Lücken im
Staudenbeet können jederzeit durch die Aussaat von Sommerblumen gefüllt werden.
Dazu eignen sich zum Beispiel Ringelblume (Calendula), Schmuckkörbchen
(Cosmos), Bechermalve (Lavatera), Schleierkraut (Gypsophila), Schleifenblume
(Iberis), Hainblume (Nemophila), Kornblume (Centaurea), Wucherblume (Glebionis)
oder eine Feldblumenmischung.
Dill
und Möhren säen
Dill
gemeinsam mit Möhrensamen ausgesät soll das Auflaufen der Möhren beschleunigen.
Gemüse
vereinzeln
Damit Möhren,
Schwarzwurzeln und Rote Bete kräftig werden können, sollten Sie die Reihen
immer im Auge behalten. Wenn zu dicht gesät wurde, muss der Abstand durch das
Herausziehen einzelner Pflanzen wieder vergrößert werden. Ausgezogene Rote Bete
kann übrigens aus unserer Erfahrung wieder neu aufgepflanzt werden.
Gurke
Ein Befall
mit dem Gurkenmosaikvirus zeigt sich zuerst an den jüngsten Blättern. Diese
weisen mosaikartige Flecken und Verkrüppelungen auf. An alten Früchten
entstehen später warzenartige Missbildungen. Sind Ihre Gurken von diesem Virus
befallen, können Sie nur noch die Pflanzen aus dem Garten entfernen. Eine
chemische Bekämpfung ist nicht möglich. Greifen Sie im nächsten Jahr auf
resistente Sorten zurück.
Erdbeervermehrung
vorbereiten
Wenn Sie Ihre
Erdbeerpflanzen selbst vermehren möchten, sollten Sie bereits ab Ende Mai
geeignete Ableger auswählen und durch Stäbe markieren. Dabei ist es wichtig,
Ableger von solchen Pflanzen zu nutzen, die sich durch reichen Fruchtbehang
auszeichnen.
Apfelwickler
bekämpfen
Spätestens
Anfang Juni beginnt die erste Generation des Apfelwicklers (Obstmade) mit der
Eiablage. Legen Sie daher Obstmaden-Fanggürtel (Wellpapperinge) ab Mitte Mai um
die Stämme der Apfelbäume. Darunter verkriechen sich die geschlüpften Raupen
und lassen sich dort ab Ende Juni/Anfang Juli absammeln.
Triebwachstum
bei Obstbäumen einschränken
Das
Triebwachstum Ihrer Obstbäume lässt sich durch Herausreissen von
Konkurrenztrieben und Wasserschossen beruhigen ("Juniriss"). Solche
Risswunden heilen besser als Schnittwunden.
Krankheit
an Pflaumen
Die Narren-
oder Taschenkrankheit an Pflaumen ist an den flach gedrückten, schotenförmigen
und steinlosen Pflaumenfrüchten zu erkennen. Die Früchte sollten vor dem
Auftreten eines weißen Sporenbelages entfernt werden.
Schnecken
bekämpfen
Beim
Auftreten von Nacktschnecken stehen im Handel verschiedene
Schneckenkorn-Präparate zur Verfügung. Bei der Verwendung beachten Sie aber
unbedingt auf der Packungsbeilage die Angaben zur Dosierung und zur
Wirkungsweise. Wichtig: Die Mittel dürfen nicht giftig für andere Tiere wie
Igel, Spitzmäuse usw. sein.
Himbeeren
und Brombeeren mulchen
Himbeeren und
Brombeeren danken eine Mulchdecke, die für gleichmäßige Feuchtigkeit sorgt.
Stroh, Rindenmulch, Rasenschnitt oder andere Mulchmaterialien sind dafür
geeignet. Bei häufigem Mulchen mit Stroh eine zusätzliche Stickstoffgabe geben,
wegen des weiten C:N-Verhältnisses dieses Materials.
Sicherheitstipp
für Ihren Gartenteich!
Achten Sie
bei der Anlage eines Teiches darauf, dass er keine Gefahr für Kinder darstellt.
Abdeckungen mit Baustahlmatten oder anderen stabilen Metallgittern (am besten
mit Kunststoff ummantelt) sichern die Wasserstelle ab. Ein tiefes Teichbecken lässt
sich vorübergehend auch mit Rollkies auffüllen, um es für kleine Kinder
ungefährlich zu machen.