Obst- und Gartenbauverein Würmersheim
Gartentipps der Woche
Heide im
Garten
Der August ist
die Zeit der Heideblüte. Dann tauchen sich bestimmte Landstriche in
ein intensives Dunkelrosa. Auch im Garten macht die Besenheide
(Calluna vulgaris) eine gute Figur und bringt zum Ende des Sommers
nochmal einen Blütenhöhepunkt. Sogenannte Knospenblüher (das sind
Sorten der Besenheide, deren Blüten nicht aufgehen) erfreuen
besonders lange mit farbigem Flor. Für Insekten sind diese Sorten
allerdings keine Freude, denn die geschlossenen Knospen liefern weder
Nektar noch Pollen.
Wiesenpflege
Nach der Blüte
bzw. der zweiten Samenbildung wird die Blumenwiese gemäht. Das
Schnittgut sollte nicht sofort von der Fläche abgeräumt werden, sonst
können die Samen nicht vollständig ausfallen.
Staudenvermehrung
Jetzt können
Juniblüher umgepflanzt oder geteilt werden. Dazu gehören Margerite,
Islandmohn, Brennende Liebe, Alpenaster, Hornkraut, Polsterphlox,
Mädchenauge, Kokardenblume und andere kurzlebige Frühsommerblumen.
Kräftig zurückgeschnitten werden die Stauden in ein mit Kompost
vorbereitetes Beet gepflanzt und gut gewässert.
Lavendel und
Salbei
Lavendel und
Salbei kann man nach der Blüte (nicht zu tief) zurückschneiden.
Allerdings macht es bei Lavendel durchaus Sinn, die Samenstände zu
belassen und ihn nur Mitte bis Ende April stärker zurückzuschneiden.
Salate für den
Herbst pflanzen
Im August
können Sie noch Salate für die Herbsternte pflanzen: Kopfsalat,
Eissalat, Endivien, Romana-Salat und Radicchio sollten locker stehen,
damit sie nach Taubildung und Niederschlägen rasch abtrocknen können,
sonst ist die Gefahr von Pilzinfektionen groß.
Lager
vorbereiten
Allmählich ist
es Zeit, die Lagerräume herzurichten und gründlich zu säubern. Denken
Sie aber daran, dass Obst und Gemüse möglichst nicht gemeinsam
gelagert werden sollen. Insbesondere reife Äpfel produzieren
Ethen-Gas (auch Äthen, Ethylen oder Äthylen), was den Reifeprozess
anderer Früchte und Gemüse stark beeinflusst und beschleunigt.
Feldsalat säen
Im August
können Sie bereits Feldsalat säen, und zwar in Reihen oder
breitwürfig (zum Beispiel unter die Tomaten). Vorsicht: Die Samen des
Feldsalates müssen besonders flach gesät werden.
Gemüse
anhäufeln und aussäen
Buschbohnen,
Fenchel, Kohl und Lauch sollten jetzt angehäufelt werden. Außerdem
können im August folgende Gemüsearten für die Überwinterung ausgesät
werden: Frühlingszwiebeln, Petersilie, Löffelkraut, Schwarzwurzel,
Spitzkohl, Winterwirsing, Winterportulak, Kümmel und Winterkresse.
Gemüseaussaaten
Außerdem
können im August folgende Gemüsearten für die Überwinterung ausgesät
werden: Frühlingszwiebeln, Petersilie, Löffelkraut, Schwarzwurzel,
Spitzkohl, Winterwirsing, Winterportulak, Kümmel und Winterkresse.
Kulturmaßnahmen
an Tomaten
Tomaten
wachsen jetzt sehr schnell. Die Pflanzen sollten ständig entgeizt
werden, das heißt, die sich in den Blattachseln bildenden
Seitentriebe werden ausgebrochen.
Teekräuter
Thymian,
Pfefferminze, Salbei und Oregano sollten immer als Teekräuter in der
Küche vorhanden sein. Sie werden nach dem Schnitt an einem dunklen,
trockenen Ort getrocknet und dann einfach mit heißem Wasser
aufgegossen. Die ätherischen Öle der vier Kräuter halten gesund und
munter. Welche Mischung Ihnen am besten schmeckt, sollten Sie selbst
ausprobieren. Tipp: Mischen Sie doch einmal Salbei und Thymian.
Knoblauch
pflanzen
Zwischen
August und Oktober sollten Sie es nicht verpassen, Knoblauch zu
pflanzen. Das Zwiebelgewächs sieht nicht nur apart aus, sondern
schützt auch andere Pflanzen vor Pilz- und Insektenbefall, so zum
Beispiel Rosen vor Sternrußtau und Erdbeeren vor Grauschimmel. Auch
dem Sommerphlox und Tomaten soll Knoblauch als Nachbar gut tun.
Gründüngung
Jetzt haben
Sie noch die Möglichkeit, Gründüngungspflanzen zur Bodenverbesserung
einzusetzen. Dazu gehören Arten wie Ölrettich, Gelbsenf und
Inkarnatklee. Das Saatgut sollte bis spätestens Mitte des Monats
ausgesät sein, damit die Pflanzen die Nährstoffe im Boden noch
rechtzeitig bis zum Herbst binden können. Außerdem ist Ölrettich
nicht winterhart.
Walnüsse
schneiden
Wenn der
Walnussbaum zu groß geworden ist, können Sie jetzt ausladende Kronenteile
oder störende Äste problemlos entfernen. Die Schnittmaßnahme sollten
vor dem Laubfall abgeschlossen sein.
Himbeeren
mulchen
Setzen Sie zur
Unkrautbekämpfung oder Bodenlockerung in den Himbeeren auf keinen
Fall die Hacke ein. Selbst kleinste Verletzungen bilden
Eintrittspforten für die Erreger der Himbeerrutenkrankheit. Daher die
Himbeeren am besten mit organischem Material z.B. Grasschnitt
mulchen, um Unkräuter zu unterdrücken und die Bodenstruktur zu
verbessern.
Erdbeerpflanzung
Erdbeeren
können bis Mitte August gepflanzt werden. Als Pflanzgut verwendet man
zugekaufte Grünpflanzen (Bündelware) oder selbstgewonnene Ableger. Am
besten sind jedoch Pflanzen mit einem Jiffy-Presstopf-Erdballen.
Wichtig ist, dass die Pflanzen gesund und gut bewurzelt sind. Nach
dem Pflanzen benötigen sie auf jeden Fall eine Bewässerung. Die
Pflanzabstände betragen 60 bis 80 cm und in der Reihe 30 bis 35 cm.
Obst ernten
Geerntet wird
Obst am besten frühmorgens, dann ist das Obst noch recht kühl.
Niemals in der Mittagshitze ernten! Zur Verbesserung der Haltbarkeit
sollte geerntetes Stein- und Beerenobst möglichst schnell an einem
kühlen Ort oder im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Brombeerernte
Im August ist
der Höhepunkt der Brombeerernte. Lassen Sie die Früchte gut
ausreifen, sodass sie bereits weich werden und sich leicht vom Kelch
lösen lassen. Dann müssen die Früchte aber rasch verbraucht werden!
Ernte von
Klaräpfeln
Die
Augustäpfel (Klaräpfel) werden in warmen Jahren bzw. Lagen schon im Juli
reif. Wer nicht nur Apfelmus daraus machen möchte, sondern auch Äpfel
für den Frischverzehr wünscht, muss rechtzeitig mit der Ernte
beginnen. Sind die Früchte vollreif, fallen sie schon beim leichten
Windstoß zu Boden und sind dann nicht mehr lagerfähig. Überhaupt
lassen sich Klaräpfel nicht lange aufbewahren.
Rasenpflege
Der Rasen
dankt jetzt eine letzte ausgiebige Pflege: Entfilzen (Vertikutieren),
Moosentfernen und Belüften verbessern das Wachstum.
Unterschlupfe
für Igel
Haben Sie
schon einmal daran gedacht, nützlichen Tieren wie Igeln einen
geschützten Platz im Garten zu schaffen? Dazu eignet sich
hervorragend die Anlage eines Altholzhaufens in einem abgelegenen
Winkel. Schichten Sie die Äste und Zweige möglichst dicht und lassen
Sie den Haufen mit Brombeeren überwuchern.
Ihr direkter Kontakt zu uns
Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Familienmitgliedschaft für nur 18 Euro im Jahr. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an info@ogv-wuermersheim.de oder rufen uns unter 07245/8047800 an.
Nach der Mahlzeit erstmal einen Schnaps
Was steckt hinter der Kraft der Liköre und wie kann mir Kräutersalz im Alltag helfen. In früheren Zeiten haben die Menschen sich ihre Kräuter zu Heil- und Würzzwecken konserviert, dabei griffen sie auf Salz und Alkohol zurück.
Begeben Sie sich mit dem OGV Würmersheim und der Heilkräuterexpertin und Naturheilpraktikerin Nicole Windus auf die Reise in eine leckere Vergangenheit und ihre Heilmittelchen. Im Kurs lernen Sie Heilpflanzen kennen, wie leicht konservieren gelingt, stellen Immuntröpfchen, Erkältungslikör oder Verdauungslikör her sowie ein Gewürzsalz. Die selbstgemachten Liköre und Salze eignen sich auch als wunderschöne Geschenke. Mitzubringen sind 3 Weithalsflaschen 200 ml, 1 Paket Kandiszucker und 1 Flasche Doppelkorn.
Haben Wir Ihr Interesse geweckt?
Dann melden Sie Sie sich schnell an und sichern sich einen von nur 12 Teilnehmerplätzen.
Veranstaltungstag
Samstag, 9. Oktober, 10:00 bis 12:30 Uhr.
Veranstaltungsort
Heilpflanzenschule-Nordschwarzwald
Kreuzäckerstraße 24
76316 Malsch - Völkersbach
Kosten
Mitglieder 25 Euro, Nichtmitglieder 30 Euro.
Anmeldung unter
E-Mail: info@ogv-wuermersheim.de oder per Telefon 07245/8047800
Bitte teilen Sie uns mit der Anmeldung mit, ob Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder eine anbieten können.