In diesem Jahr können wir wieder eine Obstbaumbestellung anbieten. Nutzen Sie die Gelegenheit und bestellen Sie Obstbäume, Büsche und Sträucher für Ihren Garten oder Ihre Streuobstwiese. Wir beziehen die Pflanzen in diesem Jahr vom Gartenfachbetrieb Bräuninger aus Remchingen.
Eine ausführliche Sortenliste finden Sie auf der Startseite unserer Webseite www.ogv-wuermersheim.de
oder telefonisch unter 07245/7541 (Ewald Bader) oder 07245/8047801 (Christoph Schlager).
Bestellungen sind bis 20.10.2025 möglich. Wie immer gilt auch hier, nur solange der Vorrat reicht.
Informationen zur Bezahlung und Abholung in Würmersheim erhalten alle Besteller zu einem späteren Zeitpunkt.
Die Pflanzsaison hat begonnen. Wenn Laubgehölze die Blätter abgeworfen haben, können sie umgepflanzt werden. Viele Gehölze bilden nach der Pflanzung an warmen Herbst- und Wintertagen noch Feinwurzeln und können im Frühjahr bereits mit voller Kraft austreiben. Gründliches Wässern erleichtert es den Pflanzen, sich vor dem Frost zu akklimatisieren.
Die Paarungszeit der Schnecken liegt im Spätsommer, sodass man danach auch die Eier finden kann. Sie sind rundlich, deutlich weiß gefärbt und werden in der Regel in Gruppen in Erdritzen oder am Kompost abgelegt. Gehen Sie also auf die Suche nach den Eiern und entfernen Sie sie einfach mechanisch.
Werden Kartoffeln nach der Ernte etwa eine Woche warm und dunkel aufbewahrt, heilen auch kleinere, durch die Ernte bedingte Verletzungen aus. Danach gehen die Knollen bei 5 °C in Winterruhe. Um die 0 °C und kälter gelagerte Kartoffeln werden süß, um sich durch die Umwandlung von Stärke in Zucker vor Frost zu schützen.
Bei Zwetschgen können mittelstarkwachsende Unterlagen wie St. Julien oder WaVit, eine Selektion aus Wangenheimer verwendet werden. Die Unterlage St. Julian 655/2 wird von Fachleuten nicht mehr empfohlen.
Auch beim Steinobst gibt es verschieden stark wachsende Unterlagen. Für Süßkirschen sind neuere, schwächerwachsende Unterlagen interessant, wie zum Beispiel die Weiroot-Klone 158, Weiroot 72, Gisela 5 oder Gisela 3.
Viele Stauden können im Herbst gepflanzt werden. Nicht so gut geeignet sind allerdings Anemonen und Gräser. Auch alle Pflanzen, die im Herbst bereits eingezogen sind, sollten Sie erst im Frühjahr kaufen, wenn die Arten mit dem Austrieb beginnen.
Schneeglöckchen sind ein Thema für sich, denn gerade in den Kleinpackungen aus dem Gartencenter, Bau- oder Supermarkt verbirgt sich statt des heimischen Schneeglöckchens (Galanthus nivalis) häufig das türkische Großblütige Schneeglöckchen (Galanthus elwesii) oder das viel weniger angepasste georgische Schneeglöckchen Galanthus woronowii. Besser ist, Sie erwerben die Zwiebeln im Gartenfachhandel, bei dem Sie, was die Arten- und Sortenwahl angeht, auf der sicheren Seite sind.
Fischen Sie im Herbst möglichst täglich die abfallenden Blätter mit einem Kescher aus dem Teich oder bedecken Sie die Wasseroberfläche mit einem engmaschigen Netz, damit das Falllaub nicht auf den Teichgrund sinken kann. Die verrottenden Blätter verändern sonst das biologische Gleichgewicht im Becken und reichern das Wasser unnötig mit Nährstoffen an.
Im Oktober können noch Tulpenzwiebeln gesteckt werden. Die ideale Pflanztiefe liegt bei 8 cm. In wühlmausgefährdeten Gärten empfiehlt sich die Pflanzung in Schutzkörbe aus Draht.
Schneiden Sie die Stauden in der Blumenrabatte nicht komplett zurück, sondern lassen Sie abgestorbene Pflanzenreste als Winterschutz und Unterschlupf für Insekten bis zum Frühjahr stehen.
Die letzte Zucchini ist der Samenlieferant für das kommende Jahr. Wenn sich die Grundfarbe der Frucht ins Gelbliche wandelt (abgesehen von gelben Sorten, die eher orange werden), wird sie geerntet und aufgeschnitten. Die größten Samen können dann getrocknet werden. Mit Überraschungen können Sie dabei im nächsten Jahr durchaus rechnen, denn es ist nicht gesagt, dass die Jungpflanzen "sortenrein fallen", das heißt, dieselben Merkmale besitzen wie die Elterngeneration. Aber Achtung: Aus eigenem Samen gezogene Früchte können auch bitter und damit gesundheitsschädlich sein, wenn die Blüten der Mutterfrucht von Zierkürbissen befruchtet wurden. Aus zertifiziertem Saatgut gewachsene Zucchinipflanzen sind daher auf jeden Fall zu bevorzugen.
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