Der OGV Würmersheim startet mit Ihnen ins neue Jahr. Los geht es mit unserem Winterschnittkurs am 31. Januar, 13:30 Uhr, auf dem OGV-Gelände gegenüber dem Friedhof Würmersheim. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihr Wissen rund um den Obstbaumschnitt zu vertiefen oder zu erweitern.
Langweilig wird es garantiert nicht, denn der Schnittkurs wird von Raimund Heck, vom OGV Elchesheim-Illingen, geleitet. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos. Im Anschluss warten Getränke und Brezeln auf die fleißigen Obstbaumschneider.
Achten Sie gerade bei geschlossener Schneedecke auf Wildverbiss! Legen Sie bei Bedarf Schnittholz von Obstgehölzen zur Ablenkung aus.
Wenn Sie bei frostfreiem Wetter eine sommergrüne Laubgehölzhecke deutlich verjüngen wollen, sollte der Rückschnitt je nach Art bis ins alte Holz erfolgen. Alle Seitentriebe sind auf zwei bis drei Augen zu kürzen. In der Regel werden aber sommergrüne Hecken erst Ende Juni und/oder Ende August geschnitten. Außerdem muss bei Ahornhecken damit gerechnet werden, dass sie bereits in diesem Monat nach Rückschnitt stark "bluten" können. Ganz wichtig: Vor stärkeren Eingriffen vorab immer überprüfen, ob Vögel in der Hecke ihre Jungen aufziehen. Ist dies der Fall, sollten Sie die Maßnahme verschieben.
Bei der Bodenuntersuchung werden pflanzenverfügbare Nährstoffe und die Bodenreaktion (pH-Wert) sowie eventuell auch der Humusgehalt bestimmt, um daraus den Bedarf an Nährstoffen bzw. Düngemitteln ableiten zu können. Alle drei bis vier Jahre sollte die Bodenuntersuchung im Garten wiederholt werden, um die Veränderung des Nährstoffgehaltes im Boden zu beobachten. Von der zu untersuchenden Fläche sticht man an etwa 15 Stellen mit einem Spaten oder einem speziellen Bodenproben-Bohrstock ein, und zwar bis auf eine Tiefe von etwa 25 cm. Von jedem Einstich wird ein Streifen Boden abgeschabt und in ein Gefäß gegeben. Von der Mischprobe füllt man gut 250 g in eine gut beschriftete Plastiktüte und sendet sie an ein Bodenlabor.
Zu warme Lagerung kann bei einigen Gemüsen zu einer Umwandlung von Nitrat in gesundheitsschädliches Nitrit führen. Kühle Lagerung bei ausreichender Sauerstoffversorgung fördert dagegen den Nitratabbau.
Der Monat Februar kann auch dazu genutzt werden, um zu überprüfen, ob alle für die Frühjahrssaat erforderlichen Sämereien vorhanden sind; fehlendes Saatgut wird jetzt angeschafft, denn im Frühjahr gibt es viele Dinge auf einmal zu tun.
Bereichern Sie die Gemüsepalette doch einmal durch den Anbau von Neuseeländer Spinat. Das Eisenkrautgewächs lässt sich wie Gartenspinat zubereiten. Legen Sie die großen Samenkörner vor der Aussaat 24 Stunden in lauwarmes Wasser und stellen Sie die Pflanzgefäße bis zum Auspflanztermin im Mai an einen warmen Ort.
Falls im Garten noch Zuckerhut steht, sollten Sie auf Mäusefraß achten. Die Salatpflanzen sind für die Nager eine Delikatesse. Sie fressen vom Wurzelansatz über den Strunk und höhlen die kegelförmig spitz zulaufenden Köpfe von unten her aus. Übrigens: Gegen Mäuse haben sich Fallen am besten bewährt.
Die letzten von Monilia befallenen "Fruchtmumien" von Zwetschge, Apfel oder Birne sollten noch aus dem Garten entfernt werden, bevor im Frühjahr die jungen Früchte angesteckt werden.
Winterschnitt bei Johannisbeeren
Beachten Sie die Sortenansprüche: Die optimale Länge der Seitentriebe beträgt 5 bis 15 cm bei Sorten wie 'Jonkheer van Tets' oder 'Red Lake', 20 bis 40 cm bei Sorten wie 'Rovada' oder 'Rotet' und den Stachelbeersträuchern. Der Schnitt sollte möglichst erst Ende des Monats durchgeführt werden und nicht bei starken Minusgraden.
Das Weißeln von Obstbäumen stellt einen Schutz der Stämme vor Frostrissen dar. Vor allem bei Jungbäumen, insbesondere bis zum kritischen 5. Standjahr, sollten jährlich bereits im Oktober vor dem Frost die Stämme bis in die ersten Verzweigungen geweißelt werden. Ist ein Kalkanstrich bereits erfolgt, sollte dieser jetzt erneuert werden, da insbesondere im Februar die Gefahr von Frostrissen groß ist.
Befallene Äste mit Krebs und Feuerbrand sollten sofort entfernt werden. Ein Winterschnitt sollte nicht bei starken Minusgraden durchgeführt werden, ab - 5° C wird es kritisch.
Nutzen Sie die Zeit vor den ersten Saat- und Pflanzterminen, um Schadstellen am Frühbeet oder Kleingewächshaus auszubessern. Wenn Pfähle oder Seitenwände bei Holzkästen ersetzt werden müssen, sollten Sie statt Fichten- besser Kiefernholz verwenden, da es harzreicher ist.
Oft schon im Februar, manchmal erst im März, öffnen sich die Knospen der Kornelkirsche (Cornus mas). Damit sind sie einerseits früher dran als die häufig in Gärten gepflanzten Forsythien, andererseits bieten die Blüten zugleich Nahrung für Insekten und die Früchte werden von Vögeln gefressen. Wer es etwas natürlicher mag, greift für Strauchhecken und auch im Einzelstand also lieber zum heimischen Strauch.
Forsythie oder Kornelkirsche?
Regelmäßig geraten zur Blütezeit der Forsythien Naturschützer und Gartenliebhaber aneinander. Die einen mögen nicht recht auf die leuchtend gelben Blütensträucher zur Osterzeit verzichten, die anderen bemängeln ihren fehlenden Nutzen für die Tierwelt. Während strenge Naturschützer nun einfach für die Kornelkirsche anstelle der Forsythie plädieren, fragt sich mancher gestalterisch denkende Gartenfreund, warum nicht im Zweifel beides geht.
Denn: Forsythien blühen später als Kornelkirschen. Wer Platz hat, muss sich also nicht für eines davon entscheiden. Hinzu kommt, dass je nach Gartensituation die blassgelben Kornelkirschen oder eben die leuchtend gelben Forsythien besser passen. Als Hochstamm gibt es die Kornelkirsche übrigens ebenfalls im Handel.
Die heimische Kornelkirsche (Cornus mas) ist als Strauch ideal für naturnahe Gärten. Wer Wert auf noch reichere Ernte der essbaren Früchte legt, greift zu einer der Sorten. 'Jolico' etwa ist eine gute Fruchtsorte mit größeren roten Früchten, 'Yellow' trägt gelbe Früchte.
Kornelkirschen sind recht anspruchslos hinsichtlich des Standortes. Sonnig bis halbschattig sollte es sein und wenn man reichlich ernten möchte, ist eine gewisse Grundfeuchte zur sommerlichen Fruchtbildung notwendig. Ansonsten hält es der Strauch auch ziemlich trocken aus, was seine Bedeutung in trockenen Jahren zukünftig erhöhen kann.
Ein Schnitt der Pflanze ist bei ausreichendem Platzangebot nicht nötig, allerdings lässt sich Cornus mas auch gut als kleine Formschnitthecke ziehen.
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