Die Spende der letzten 3 Weihnachtsbasare des WHG Durmersheim ging speziell an das Foster-Home in Gnanapuram - mitten im Dschungel im Bundesstaat Andra Pradesh.
Hier werden 24 ausgesetzte Mädchen von den katholischen Fatima Schwestern erzogen und bekommen vom Indischen Regenbogen eine Schulausbildung ermöglicht. Nur so kann weitere Armut verhindert werden.
Mittlerweile weiß jeder von uns warum Jungs in Uniform in Indien eine Schule besuchen, während Mädchen barfuß und in zerrissenen Kleidern unterwegs sind.
Weil es Mädchen sind. Aber Indien ist tatsächlich auf dem Vormarsch und hauptsächlich in den abgelegenen ländlichen und armen Landstrichen gibt es nur noch diese Unterschiede.
In Indien gibt es auch seit 4 Jahren Schulpflicht bis 14 Jahre und jede Art von Kinderarbeit ist verboten.
Der Indische Regenbogen kümmert sich bereits im 16. Jahr Jahren um benachteiligte und ungeschützte Mädchen.
Im gesamten werden inzwischen mehr als 1.000 benachteiligte Mädchen -in insgesamt 36 Boarding-Häusern- einmal quer durch Indien (von der Grenze North-East zu China-Burma-Bhutan-Bangladesch bis runter in den Süden) versorgt.
Besonders gefährdet sind Kinder in ländlichen Gebieten Indiens. Wenn die Kinder hier arbeiten, sind diese Arbeiten meist gefährlich und gesundheitsschädlich.
Die Kinder leisten die Arbeit, damit ihre Familien überleben können. Denn die Eltern, welche meist nur wenig gebildet sind, haben oftmals selbst keine oder extrem schlecht bezahlte Arbeit. In den Gebieten, welche vom Indischen Regenbogen unterstützt werden, sind es als Taglohnarbeiter 1 € am Tag und Kinder verdienen Cent-Beträge.
Dafür müssen sie Staub und giftige Dämpfe einatmen, in der Baumwollindustrie und in Steinbrüchen arbeiten oder in der Saatgutproduktion und Färbereien der Textilindustrie. Wenn wundert es, dass die Haupttodesursache in Indien das Lungenkarzinom ist.
Wenn die Kinder arbeiten, können sie nicht zur Schule gehen. Wenn sie nicht zur Schule gehen, bleiben sie arm. Und je weniger Bildung je schlechter die Zukunft.
Der Indische Regenbogen spricht hier tatsächlich aus Erfahrung. Teilweise gehen die Kinder erst in einem Alter ab 12-15 Jahren zur Schule.
Das heißt, wir haben schon ältere Kinder auf einen Schulbesuch vorbereitet, sie haben Lesen und Schreiben gelernt. Dann haben wir den Mädchen das Schneidern beigebracht und als sie das alles beherrschten, haben wir ihnen eine Nähmaschine gekauft und sie konnten sich anschließend auf den Straßen selbstständig machen und sich dann selbst versorgen.
Wir bezahlen die Lehrer, das Lehrmaterial und auch die Nähmaschinen.
Das geht jedoch nur mit Dank der Spenden. Wie z.B. vom Erlös des Weihnachtsbasars.
Im Fatima Convent Gnanapuram sind Kinder untergebracht von welchen die Familien so arm sind, dass sie immer wieder das Tagesende nicht erleben. Noch immer bringen sich viele Väter aus Scham um.
Da in den letzten Jahren der Erlös des Weihnachtsbasars vom Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium genau für diese 24 Mädchen reichte, brachte ich auch am 11.2.2026 wieder den Erlös vom Weihnachtsbasar 2025 in dieses Haus.
Herr Dornblüth war so nett uns zwitscherte mir schon die Summe -welche dann Ende März uns überwiesen wurde-, so dass ich diese von mir ausleihen konnte und daher schon im Februar übergab. Denn meine nächste Reise nach Indien ist -wegen Monsun erst wieder im November diesen Jahres.
Der Erlös des Basars geht zu 100 % an diese Foster-Homes-Mädchen. Wir ermöglichen den Mädchen dadurch weiterhin ein sicheres Zuhause und eine Schulausbildung.
Die katholischen Fatima Schwestern, die Mädchen Indiens und der Indische Regenbogen sagen Danke. Danke an die vielen Hände, welche für den Weihnachtsbasar gearbeitet haben. Schüler, Eltern und Kollegium des WHG.
Die Mädchen haben zum Dank selbst eine Grotte für die Mutter Gottes gebaut, welche wir mit dem Priester, welcher aus 25 km Entfernung mit dem Fahrrad kam, gemeinsam einweihten.


Wir sagen Danke. Alle Kinder haben eine Chance verdient.
Sie können helfen. DE70 300 60 60 1 000 41 03 065
Ihre Alexandra Nowack, alex.nowack@web.de
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