Formheckenschnitt
Dort, wo keine Vögel mehr brüten, kann die Hecke geschnitten werden. Die meisten Hecken werden so geschnitten, dass sie nach dem Schnitt oben schmaler sind als unten. Schattenverträglichere Gehölze wie Buche oder Hainbuche können auch kastenförmig geschnitten werden. Das Laub von Hainbuche, Buche und Liguster kann gehäckselt oder kompostiert werden. Hainbuchenschnitt ist besonders wertvoll, denn durch das günstige C/N-Verhältnis (Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff) und das Fehlen von Gerbsäure und Bitterstoffen bildet die Pflanze besonders wertvollen Kompost. Auch als Mulchmaterial ist Hainbuchenschnitt sehr geeignet!
Im Juli ist eine gute Gelegenheit, kleine Zwiebelblumen zu teilen, die sich von selbst stark vermehren. Dazu gehören Traubenhyazinthen, Vogelmilchstern, Goldlauch und Schneeglöckchen. Graben Sie die Zwiebeln aus und pflanzen Sie die Teilstücke mit genügend Abstand an den neuen Standort. Achtung: Zwiebeln nicht länger als notwendig der Sonne aussetzen!
Starkzehrer wie Zuckermais, Knollensellerie und Kopfkohl freuen sich auch Anfang Juli noch über eine Düngung mit Hornmehl oder einem organisch-mineralischen Gartendünger.
Folgende vorkultivierte Gemüsearten oder Staudengemüse können gepflanzt werden: Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Grünkohl, Wirsing, Kopfsalat, Eissalat, Pflücksalat, Bindesalat, Endivie, Knollenfenchel und Bleichsellerie. Eine gute Pflanzschaufel oder ein Pflanzstock erleichtert auch das Gemüsepflanzen. Gepflanzt werden sollte morgens oder abends bzw. bei bedecktem Himmel. Gutes Angießen ist in dieser Jahreszeit besonders wichtig.
Achten Sie darauf, dass Sie die Zucchini rechtzeitig ernten, bevor sie zu groß werden. Man kann sie roh oder gekocht genießen. Auf keinen Fall bitter schmeckende Zucchini(-Gerichte) verzehren! Cucurbitacine sind für den bitteren Geschmack verantwortlich. Diese Stoffe sind sehr giftig und können auch in geringen Dosen Übelkeit, Erbrechen und sogar lebensgefährliche Darmschäden verursachen. Die Cucurbitacine werden, anders als vielfach behauptet, auch durch Erhitzen nicht zerstört. Insbesondere durch selbstgezogene Samen oder die unwissentliche Kreuzung mit anderen Kürbispflanzen kann ein erhöhter Gehalt an Cucurbitacinen entstehen. Um diese Gefahren zu vermeiden, sollte man auf Samen aus dem Fachhandel zurückgreifen.
Feuerbohnen eignen sich hervorragend zur schnellen Begrünung von Balkon und Terrasse. Wollen Sie die Hülsen verwerten, müssen sie jung und klein geerntet werden. Später sind nur noch die schönen Samen verwendbar. Tipp: Geben Sie beim Kochen Bohnenkraut zu (verhindert Blähungen) und schütten Sie das erste Kochwasser auf alle Fälle weg.
Vergessen Sie nicht, bei Trockenheit die Gurken ausreichend zu gießen, da sie sonst einen bitteren Geschmack bekommen können.
Wenn im Garten nach und nach einzelne Beete abgeerntet sind, können Sie als Folgefrucht Salate, Radieschen, Rettich, Brokkoli oder Frühlingszwiebeln säen. Möglich ist aber auch die Aussaat von Gründüngungspflanzen (wie Perserklee oder Gelbsenf), um die Bodenstruktur zu verbessern und Nährstoffe zuzuführen.
Bretter und Holzroste verhindern, dass der Boden rund um die Beerensträucher zu stark verdichtet wird. Auch eine Mulchdecke verteilt den Druck, der durch die Ernte auf den Boden ausgeübt wird.
Jungtriebe von Brombeeren und Kiwis am Gerüst anheften.
Empfindliche Obstarten wie Aprikosen oder Pfirsiche können nach der Ernte geschnitten werden. Durch den frühen Schnitt werden die verbleibenden Knospen besser belichtet und entwickeln sich so gut für das nächste Jahr.
An den Weinbeeren unterscheiden sich die Symptome der beiden Mehltau-Pilzkrankheiten deutlich voneinander: Beim Echten Mehltau bleiben die infizierten Beeren hart, vertrocknen und platzen später auf ("Samenbruch"), während die Beeren beim Falschen Mehltau zu so genannten "Lederbeeren" zusammenschrumpfen. Denken Sie daran: Den Mehltaupilzen können Sie langfristig nur durch eine entsprechende Sortenwahl begegnen.
Um die weitere Verbreitung der Fichtengallenlaus zu verhindern, ist es jetzt höchste Zeit. Denn die ananasartigen Gallen an den Trieben müssen entfernt werden, bevor sie sich öffnen und die Läuse freisetzen.
Sobald der erste Flor der Rosen vorüber ist, schneiden Sie das Verblühte heraus. Damit sehen die Rosen einerseits viel frischer aus und - vor allem - fördern Sie eine zweite Blüte. Die einzelnen Rosengruppen werden allerdings unterschiedlich behandelt.
Die Rosenblüte ist in vielen Gärten das Highlight der Saison. Um die Blütedauer der Sträucher zu verlängern oder auch überhaupt eine zweite Blüte anzuregen, empfiehlt es sich die verblühten Triebe einzukürzen. Auch zum Verjüngen der Rosen können Sie diesen Schnitt nutzen. Außerdem ist selbstverständlich nun auch alle kranken oder abgestorbenen Triebe komplett herauszuschneiden.
Grundsätzlich sollten Sie dabei Handschuhe tragen und eine geschärfte und saubere Garten- oder Rosenschere verwenden. Letzteres sorgt für einen sauberen Schnitt und reduziert die Bildung von Krankheitserregern. Ersteres sorgt für unverletzte Hände Ihrerseits.
Rosentyp 1:
Bei Edelrosen, Bodendecker- und Polyantharosen oder auch Zwergrosen wird direkt nach der ersten Blütezeit geschnitten. Als Faustformel gilt, dass Sie den Trieb so weit kürzen, dass das erste voll ausgebildetet 5er-Blatt stehen bleibt. Das erkennen Sie leicht an den fünf einzelnen Blättern, die an einem kurzen seitlichen Stil sitzen (im Foto ist das 5er-Blatt direkt über der Schere gut zu erkennen, der Schnitt erfolgte aber tatsächlich knapp oberhalb des Ansatzes). Wenn sich besonders lange Triebe gebildet haben, schneiden Sie bitte soweit herunter, dass der Wuchs insgesamt kompakt erscheint. Zu lange Triebe blühen sonst unmotiviert irgendwo in luftiger Höhe.
Wichtig: Düngen Sie die Pflanzen jetzt noch einmal.
Es wird ca. anderthalb Monate dauern, bis die nächste Blütephase beginnt.
Rosentyp 2:
Einmalblühende Strauchrosen müssen nicht jährlich geschnitten werden. Störende lange Triebe können natürlich nach der Blüte entfernt werden. Aber in der Regel lohnt es die Früchte ausreifen zu lassen und im Herbst mit Hagebutten punkten zu können.
Öfterblühende Strauchrosen können Sie zu einer Nachblüte anregen, indem Sie die verblühten Triebe nur kurz herausschneiden. Auch ein leichter Formschnitt kann zu einem guten Gesamteindruck beitragen.
Rosentyp 3:
Bei Kletterrosen (Climber) schneiden Sie die verblühten Triebe kurz heraus. Querwachsende Jungtriebe können Sie komplett herausnehmen, um den Wuchs zu harmonisieren. Um insgesamt mehr Blüten zu bekommen, leiten Sie die Triebe zudem, wenn möglich, waagerecht, wodurch die Bildung von Blütentrieben angeregt wird.
Bei Ramblerrosen können Sie nach Bedarf zu lange Triebe einkürzen. Insbesondere Jungtriebe, die zu wüchsig sind, können Sie in die Pflanze einflechten oder auch bis kurz vor dem Triebanfang kürzen. Eine nach ein paar Jahre individuell notwendige Verjüngung der Rambler wird nach der Blüte im Sommer durchgeführt.
Besonders bei Ramblern gibt es große Unterschiede in der Wuchsstärke. Achten Sie beim Kauf auf die Wuchshöhe, damit der Rambler nicht zu niedrig für den Standort bleibt, aber auch nicht zu hoch hinaus will. Dann kommen Sie mit dem Schneiden nicht mehr hinterher.
Tipp:
Machen Sie insgesamt keine Doktorarbeit daraus. Rosen verzeihen die meisten Schnittfehler und -ungenauigkeiten recht gut.
| Name | Anbieter | Zweck | Gültigkeit | Typ |
|---|---|---|---|---|
| Gemeinde Durmersheim | Speichert einen Wert zur Bildschirmauflösung, um Bilder mit einer besseren Skalierung ausliefern zu können | Session | HTTPWerte werden lokal gespeichert und zum HTTP-Server geschickt | |
| Gemeinde Durmersheim | Behält die Zustände des Benutzers bei allen Seitenanfragen bei, solang die Session aktiv ist. | Session | HTTPWerte werden lokal gespeichert und zum HTTP-Server geschickt | |
| Gemeinde Durmersheim | Speicherung der Cookie-Einstellungen | 2 Monate | HTTPWerte werden lokal gespeichert und zum HTTP-Server geschickt |
| Name | Anbieter | Zweck | Gültigkeit | Typ |
|---|---|---|---|---|
| Gemeinde Durmersheim | Speichert die Zustimmung zur Verwendung der Vorlesefunktion. | Session | HTTPWerte werden lokal gespeichert und zum HTTP-Server geschickt |